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Infektionen

Syphilis

Syphilis (auch Lues genannt) wird durch Bakterien verursacht. Die Übertragung erfolgt bei ungeschütztem vaginalem, oralem und analem Geschlechtsverkehr. Während der Schwangerschaft ist sie auf das Kind übertragbar und kann eine Fehlgeburt verursachen oder zu Schädigungen beim Kind führen. Syphilis hat unbehandelt schwere gesundheitliche Konsequenzen.

Kondome und das konsequente Einhalten der Safer Sex-Regeln verringern das Risiko, sich mit Syphilis zu infizieren, eine Übertragung kann aber dennoch erfolgen. Deshalb ist es wichtig, auf Symptome zu achten. Wer Symptome hat, sollte umgehend einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Die Symptome verschwinden normalerweise wieder. Die Infektion entwickelt sich jedoch weiter. Wer mehrere Sexpartner hat (fünf oder mehr pro Jahr), soll sich einmal im Jahr auf Syphilis testen lassen.

Fällt der Test positiv aus, ist es wichtig, den festen Partner respektive die feste Partnerin wie auch weitere Sexpartner darüber zu informieren, um erneute gegenseitige Ansteckungen zu vermeiden. Der behandelnde Arzt, die behandelnde Ärztin oder andere Gesundheitsfachpersonen können dabei beratend unterstützen.

Syphilis wird mit Antibiotika behandelt. Wenn die Infektion rechtzeitig erkannt wird, ist sie heilbar.