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Infektionen

HIV/Aids

HIV ist die Abkürzung für «Humanes Immunschwäche-Virus». HIV schwächt das Immunsystem und damit die körpereigenen Abwehrkräfte.

Am häufigsten wird HIV beim Sex ohne Kondom übertragen. Riskant ist auch die gemeinsame Benutzung von Spritzen und Nadeln beim Konsum von Drogen. Um sich vor einer Infektion zu schützen, gilt es deshalb, die Safer Sex-Regeln zu beachten und beim Drogenkonsum niemals gebrauchte Spritzen und Nadeln zu benutzen (Safer Use). Bei einer HIV-positiven Mutter, kann das Kind bei der Geburt oder beim Stillen infiziert werden, wenn die HIV-Infektion unbehandelt ist.

Die ersten Wochen einer HIV-Infektion nennt man Primoinfektion. Kurz nach der Infektion vermehren sich die Viren sehr stark. Deswegen treten wenige Tage bis vier Wochen nach der Infektion oft grippeähnliche Symptome auf (beispielsweise Fieber, Abgeschlagenheit, Nachtschweiss, geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Hautausschlag). Verspürt jemand nach einer Risikosituation Krankheitszeichen wie bei einer Grippe, ist dies ein Grund, sich umgehend bei einer anonymen HIV-Beratungsstelle oder einem Arzt oder einer Ärztin für eine Beratung zu melden.

Nach dieser ersten Phase verläuft die HIV-Infektion zunächst unauffällig: Es treten keine Krankheitszeichen mehr auf, und die Person erscheint gesund. Dies kann Monate bis viele Jahre andauern. Wenn man HIV-positiv ist, ist es wichtig, dass man sich auch ohne Krankheitszeichen regelmässig untersuchen lässt, damit man rechtzeitig die richtige Behandlung erhält. Der Arzt oder andere Fachpersonen können einem zudem helfen, Unsicherheiten und Fragen zu HIV zu klären. Und es ist bei einer HIV-Infektion auch wichtig, dass man sich vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützt und die Safer Sex-Regeln anwendet.

Aids

Wird eine HIV-Infektion nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, schreitet die Infektion voran. Weil das Immunsystem durch die HIV-Infektion immer stärker geschädigt wird, kann sich der Körper nicht mehr gegen eindringende Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten wehren. Die Folgen sind lebensbedrohliche Erkrankungen, wie beispielsweise eine schwere Lungenentzündung oder gewisse Krebsarten. Dann spricht man von Aids. Aids ist auch eine Abkürzung und steht für «Acquired Immunodeficiency Syndrome». Das bedeutet erworbenes Immunschwächesyndrom.