Ja gedacht
und Nein geklickt?

Bitte akzeptiere das Manifest, um alle Inhalte sehen zu können.

Spread
the Word.

Das Manifest weiterempfehlen.

sagen ja zum love life manifest

Filter:

Test- und Beratungsstellen

Bei Fragen, Unsicherheit oder Verdacht auf eine Ansteckung mit HIV oder mit einer anderen sexuell übertragbaren Infektion ist eine persönliche Beratung durch eine Fachperson sinnvoll. So kann geklärt werden, ob zum Beispiel ein HIV-Test und weitere Abklärungen nötig sind.

VCT-Stellen (VCT steht für «Voluntary Counselling and Testing») sind anonyme Beratungs- und Teststellen, welche sich an die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) herausgegebenen Empfehlungen über die freiwillige HIV-Beratung und -Testung halten. In diesen Beratungsstellen ist sichergestellt, dass Klientinnen und Klienten eine individuell zu ihnen passende Beratung erhalten. Einzelne dieser Stellen sind auf Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), oder auf Migrantinnen und Migranten spezialisiert. Viele VCT-Beratungsstellen bieten auch Tests für andere sexuell übertragbare Infektionen an.

Notfall

Wer eine Risikosituation erlebt hat, soll sich für die Abklärung, ob eine Notfalltherapie sinnvoll ist, unverzüglich bei einer PEP-Beratungsstelle melden. PEP steht für «Post-Expositions-Prophylaxe» und ist eine wichtige Massnahme, um das Ansteckungsrisiko zu senken. Wer innerhalb von 48 Stunden – je früher, desto besser – nach dem Kontakt mit dem HI-Virus eine Notfall-Therapie beginnt, hat Chancen, sich nicht mit dem HI-Virus anzustecken. Die Notfall-Therapie PEP wird nur in ausgewiesenen Stellen abgegeben. Diese Stellen sind üblicherweise den grossen Spitälern angegliedert. Die Checkpoints für Männer, die Sex mit Männern haben, bieten ebenfalls eine PEP an.

Der Risiko-Check gibt eine grobe Einschätzung, ob man sich bei einer PEP-Stelle melden soll.