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HIV & CO

Sexuell übertragbare Infektionen

Es gibt Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten), die beim Sex von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Diese lösen die sexuell übertragbaren Infektionen aus. Im Englischen spricht man von STI (sexually transmitted infections) oder auch von STD (sexually transmitted diseases). Im Deutschen benutzt man immer öfter auch einfach die Abkürzung STI.

Die meisten dieser Infektionen lassen sich gut behandeln oder sogar heilen, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Beschwerden wie Juckreiz, Brennen oder Ausfluss im Genitalbereich können Anzeichen für eine sexuell übertragbare Infektion sein. Wenn solche Anzeichen auftreten ist es wichtig, sich rasch ärztlich untersuchen und behandeln zu lassen.

Wer sich mit einer STI angesteckt hat, kann die Infektion beim Sex an andere Personen weitergeben. Wenn der Arzt oder die Ärztin eine STI feststellt, ist es deshalb wichtig, Partnerinnen oder Partner darüber zu informieren. Auch wenn diese keine Symptome haben, können sie sich angesteckt haben. Deshalb sollten sie sich ebenfalls untersuchen und allenfalls behandeln lassen.

Das Risiko einer Infektion mit einer STI steigt mit der Anzahl Sexpartner. Wer mehrere Sexpartner hat (fünf oder mehr pro Jahr) sollte sich einmal im Jahr auf sexuell übertragbare Infektionen untersuchen lassen. Das gilt auch, wenn man keine Symptome hat. Unerkannte und unbehandelte Infektionen können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

Das Humane Immunschwäche-Virus (HIV oder auch HI-Virus) ist wohl der bekannteste sexuell übertragbare Krankheitserreger. Eine Ansteckung mit HIV ist behandelbar, aber nicht heilbar. Eine HIV-Infektion verläuft normalerweise ohne spezifische Symptome, das heisst man spürt und sieht nicht, dass man sich angesteckt hat. Es ist aber möglich, dass Symptome einer sogenannten «Primoinfektion» kurz nach der Ansteckung auftreten. Diese werden oft nicht erkannt, weil sie ähnlich sind wie die Anzeichen einer Grippe (beispielsweise Fieber, vergrösserte Lymphknoten, starke Müdigkeit und Ähnliches). Treten diese Symptome wenige Tage bis vier Wochen nach einer Risikosituation auf, ist dies ein Grund, sich umgehend bei einer spezialisierten Beratungsstelle oder bei einem Arzt oder einer Ärztin zu melden und einen HIV-Test machen zu lassen.

Bleibt eine HIV-Infektion einen längeren Zeitraum unentdeckt und unbehandelt, entwickelt sich daraus die Krankheit Aids. Aids ist die Abkürzung von «Acquired Immunodeficiency Syndrome», auf Deutsch erworbenes Immunschwächesyndrom. Aids als Folge einer HIV-Infektion führt unbehandelt zum Tod.